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1905 wurde durch den Mechanikermeister Wilhelm
Lechleitner die Firma Lechleitner in Berlin-Charlottenburg gegründet.
1908 zog die Firma Lechleitner in Berlin zum Kaiserdamm 23, wo
sie sich noch heute befindet.
Vor und nach dem Ersten Weltkrieg beschäftigte sich die
Firma mit der Instandhaltung von wertvollen Innenraumleuchten
und bediente die Kundschaft bis hin zu den Herrschaftshäusern
in Ostpreußen.
Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden u. a. für namhafte Architekten
wie Firle, Markus Freud, Regierungsbaumeister Hoffmann, Taut
+ Hoffmann, Siebenrock sowie Prof. Noth Beleuchtungs- körper
hergestellt.
Im Auftrag des Architekten Eckart Muthesius fertigte man 1933
für den Palast des Maharadschas von Indore Glasverkleidungen
für Beleuchtungskörper im Spezialverfahren. Für
den Maler Krauskopf wurden Beleuchtungskörper für
die Villa am Scharmützelsee hergestellt; diese Villa wurde
später von Max Schmeling übernommen. U. a. war auch
die Firma Siemens, die Familie Ernst von Siemens, ständiger
Kunde. Nach dem Kriege arbeitete die Werkstätte Lechleitner
auch für Professor Bontjes van Beek und Professor Douglas-Hill.
In den achtziger Jahren wurden die Lampen-Modelle der dreißiger
Jahre wieder neu aufgelegt. Nach der Wiedervereinigung waren
diese Modelle in historischen Gebäuden wieder sehr gefragt.
In Tradition werden diese klassischen und handwerklich sehr edlen
Leuchten vom Gürtlermeister Michael Wondrak, der
von Wilhelm Lechleitner jr. ausgebildet wurde, in Handarbeit
gefertigt. |
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